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Der 3. November 1799 war für Erligheim und die Schwarzen Jäger ein denkwürdiger Tag. Zum dritten Mal in diesem Jahr marschierten die französischen Truppen im sog. 2. Koalitionskrieg, über Eppingen und Heilbronn, also über badisches Hoheitsgebiet nach Württemberg ein. In diesem Krieg stand das napoleonische Frankreich der Koalition bestehend aus Österreich, Russland, England und dem kleinen Herzogtum Württemberg, unter Herzog Friedrich II, gegenüber. Die Französischen Truppen wollten über Schloss Ludwigsburg zu den Magazinen der Garnison in Cannstatt vorrücken. Vor den Toren Bietigheims stellten sich österreichische und württembergische Truppen den Franzosen und zwangen diese zum Rückzug. Nach heftigen Gefechten verschanzten sich die Franzosen in Erligheim, dies war die Stunde der Schwarzen Jäger, die erst am 6.Oktober 1799 als "Herzogliche Fussjägercompagnie" aufgestellte Truppe bekam in Erligheim die Feuertaufe und hatte maßgeblich dazu beigetragen die Franzosen aus Erligheim zu vertreiben.

Im März 1999 wurde zum Anlass der 200-jährigen Wiederkehr des Gefechts bei Erligheim eine historische Darstellungsgruppe gegründet, wie auf diesem Weg der interessierten Bevölkerung der Umgebung die geschichtlichen Umstände und Begebenheiten jener Zeit nahebringen und erklären will.